Die kostenpflichtige Anrufansage bei Nichterreichbarkeit abschalten

„Der gewünschte Gesprächspartner ist zur Zeit nicht erreichbar, wird aber per SMS über Ihren Anruf informiert“. – Kommt Dir das bekannt vor?
Tatsächlich ist diese Ansage für den Anrufenden eher lästig, weil allermeistens kostenpflichtig. Der Angerufene hingegen weiß selten etwas von den Bankrotten, in die er Anrufer damit stürzt.
Trotz eines sehr eindeutigen Berichtsbeschlusses, der die Unzulässigkeit dieses Unsinns festlegt, ist diese Funktion immernoch standard-mäßig aktiviert und greift immer dann, wenn die Mailbox des Angerufenen deaktiviert ist.
Was machst Du also, wenn Du unbedingt damit aufhören willst, fremdes Geld auf diese Weise aus dem Fenster zu schmeißen? Wenn Deine Freunde schon mehrere Selbsthilfe-Gruppen ins Leben rufen mussten, einfach weil man schon arm daran wird, wenn man Dich nur zum Essen einzuladen versucht?

Unerwünschte Ansagen kosten Geld und Nerven
Unerwünschte Ansagen kosten Geld und Nerven

 

Die Lösung:  Probier mal, Bei Deinem Handy alle Rufumleitungen zu deaktivieren. Je nach Anbieter ist es da schon vorbei mit dem Spuk.
Falls das nicht klappt: Ruf den Kundendienst Deines Mobilfunk-Anbieters an und verlange, dass die „Komfortdienstansage“ deaktiviert wird. Sofort!
Und jetze pass gut auf, jetze kommt das Knifflige daran. Wenn man nämlich nicht genau weiß, dass diese Funktion eben „Komfortdienstansage“ heißt und versucht, sich dem Kundendienst-Mitarbeiter zu erklären, wird sich da gern bissel dumm gestellt. Wenn man´s benennen kann, wird es leichter.
Sollte der Mensch am helfenden Ende der Leitung nun noch immer nicht wissen, wovon Du da eigentlich redest, versuch es noch mit der Bitte nach Deaktivierung der „Rückrufbitte per SMS“ oder auch der  „SMS-Benachrichtigung bei Nichterreichbarkeit“, sowas halt.
Tipp: Sei freundlich, aber bestimmt. Soll heißen, denke dran, der arme Tropf am anderen Ende kann auch nix dafür. Der findet das vielleicht selber blöd, aber er tut halt seine Arbeit.  Grundsätzlich weiß er oder sie ziemlich genau, was Du willst, aber sie dürfen es Dir ja auch nicht zu leicht machen. Bisschen Abenteuer muss schon sein, was? Das verstehen wir.
Viel weiter als mit Unfreundlichkeit kommt man, indem man den Menschen beim Kundendienst höflich und auch eben als Menschen behandelt und vor allem den Eindruck macht, genau zu wissen, was man will und dass das geht.
Extra-Tipp: Wenn Du eh ein Charmeur bist, bring den Berater zum Lachen. Das macht ihm Freude, schüttet massenweise Endorphin aus und verursacht gute Laune. So will er dann viel viel lieber, dass Du Dich auch freust und kommt Dir vielleicht umso kooperativer entgegen.

 

Mal noch ein Zusatz: Gehörst Du zu den armen Tröpfen, denen diese Ansage ständig begegnet und die sich deshalb schon kaum mehr das tägliche Boot zur Arbeit leisten können?
Probier mal, Deine Anrufe mit unterdrückter Rufnummer auszuüben. Auch hier je nach Anbieter, aber mit bissel Glück verhindert dieser kleine unschuldige Trick schon die Kostenentstehung.

Gelyfact!

Funzt? Funzt nicht? Bessere Idee? Ab damit in die Kommentare!

Ich bin (Lebens)Künstlerin, zweifache Mama, im Herzen noch Kind, ewig-optimistische Traumtänzerin sowie emphatische Beraterin in verschiedensten Lebenslagen, und das alles im zauberhaften Leipzig.
Das Leben fasziniert mich maßlos, bis ins kleinste Detail möchte ich es (er)leben, es kosten und auskosten, es intensiv ergründen. Immer interessiert mich brennend, wie die Dinge zusammenhängen, und welchen Einfluss ich selbst auf bestimmte Situationen habe.
Neuem gegenüber stets offen, begeistern mich oft selbst die unscheinbarsten Kleinigkeiten.
Und weil sich (mit)freuen – und manchmal –wundern – soo schön ist, schreibe ich Erlebtes und Gefundenes in diesem freundlichen Blog nieder.
Möge die geneigte Leserschaft ihr helles Vergnügen daran haben!

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