Die Neige aus Ketchup- und Shampooflaschen rausholen

Eingetragen bei: Alltag, Haushalt, lyfac.me!, Reinigung, unsortiert | 1

Das kennt wohl jeder: das Ketchup geht zur Neige (wahlweise auch das Shampoo, Duschbad, Spülmittel, Schaumbad….) und man würde so gern auch diesen letzten Rest noch verwerten – käme man doch nur ran.
Uns lässt sowas ja keine Ruhe. Wir glauben nämlich, dass für jedes Problem mindestens eine Lösungsstrategie ge- oder erfunden werden kann. So findet Ihr hier unsere Erkenntnisse in Sachen Reste-Rettung.

Lyfac – Variante 1: Füge Wasser hinzu und schüttle kräftig die (mit Sorgfalt verschlossene!) Flasche. Wieviel Wasser nötig ist, musst Du ausprobieren – erstmal nur ganz wenig (circa einen Teelöffel voll) nehmen und schauen, wie flüssig das Ganze wird. Nach spätestens 17 Flaschen hat man den Bogen dann aber raus.
(Am Allerbesten geht es, wenn noch ungefähr ein Viertel in der Flasche ist).

Bei den schaumigeren Substanzen gehst Du besser noch vorsichtiger vor, da diese dazu tendieren, sich doch allzu schnell der totalen Verflüssigung hinzugeben.
Und obwohl neuerdings viele Behälter für Shampoo- und Duschbad überhaupt nicht mehr vom Deckel zu trennen sind, ist ein Zufügen von Wasser nicht unmöglich. Drück einfach die Flasche leicht zusammen und halt sie so fest. Als nächstes halt die Flaschenöffnung unter Wasser und lass im Druck nach. Die Flasche sollte nun Wasser einsaugen.
Das Wasser kann auf einem Löffel sein (damit es nicht zu viel wird) und auch der (nicht zu stark eingestellte) Strahl direkt aus dem Hahn kommt dafür in Frage. Ebenso kann das Eintauchen in das volle Waschbecken oder die gefüllte Badewanne funktionieren, jedoch darf die Öffnung dabei nur sehr kurz unter Wasser gehalten werden, wobei mit einer einzigen geschmeidigen Bewegung der Druck weggenommen und die Öffnung aus dem Wasser gezogen werden muss. Für Mutige oder Gelangweilte verbirgt sich hier sicher der meiste Spaß.

Variante 2: Man stelle die Flasche (ohne Wasserzugabe) auf den Kopf. Steht sie nicht allein, lehne man sie an eine Wand oder etwas ähnlich Geeignetes.
Nach einer variierenden Zeitspanne (so zwischen 3 Minuten und 3 Tagen) sollte der begehrte Rest dann vollständig nach unten geglitten sein und das Entnehmen ein Kinderspiel.

Tipp: Das Ganze funzt natürlich auch bei „Quetschflaschen“.

Gelyfact!

Funzt? Funzt nicht? Bessere Idee? Ab damit in die Kommentare!

Ich bin (Lebens)Künstlerin, zweifache Mama, im Herzen noch Kind, Assistentin für alles Mögliche sowie Beraterin in verschiedensten Lebenslagen, und das alles im zauberhaften Leipzig.
Das Leben fasziniert mich maßlos, bis ins kleinste Detail möchte ich es (er)leben, es kosten und auskosten, es intensiv ergründen. Immer interessiert mich brennend, wie die Dinge zusammenhängen, und welchen Einfluss ich selbst auf bestimmte Situationen habe.
Neuem gegenüber stets offen, begeistern mich oft selbst die unscheinbarsten Kleinigkeiten.
Und weil sich (mit)freuen – und manchmal –wundern – soo schön ist, schreibe ich Erlebtes und Gefundenes in diesem freundlichen Blog nieder.
Möge die geneigte Leserschaft ihr helles Vergnügen daran haben!

Eine Antwort

Hinterlasse einen Kommentar