Wie Du erkennst, ob der Mond ab- oder zunimmt

Nimmt der Mond gerade ab oder nimmt er zu? Das kann grundsätzlich auf einen Blick erkannt werden – Voraussetzung ist natürlich, dass Du den Mond sehen kannst.
Im Physik-Unterricht in der siebten Klasse hat meine Lehrerin uns Schülern eine Eselsbrücke erzählt, als es einmal um den Mond ging. Ich habe sie nie vergessen können, und hier teile ich sie nun mit Euch:

Der Mond ist als mehr oder weniger dicke Sichel zu sehen, die sich als entweder linksseitiger oder aber rechtsseitiger Bogen bzw. Halbkreis darstellt. Soweit ist das Problem bekannt. Wie erkennst Du nun, ob der Mond gerade abnimmt (das heißt sich dem Neumond nähert) oder zunimmt (also zum Vollmond wird)?

Dein Lyfac: Du weißt bestimmt, wie das kleine ‚A‘ geschrieben wird (in der sogenannten Druckschrift). Das Schreiben des kleinen ‚A’s beginnt auf bekannte Weise, und zwar mit einem Bogen (oder eben Halbkreis), der entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeführt wird. Dieser Bogen ist unsere Sichel des abnehmenden Mondes, da das Wort ‚abnehmend‘ mit einem ‚A‘ beginnt.
Nimmt der Mond zu, ist die Sichel dagegen auf der rechten Seite. Um Dir auch das noch zu merken, ist es gut zu wissen, dass das kleine ‚Z‘ (für ‚zunehmend‘) früher fast aussah wie ein kleines Schreibschrift-‚G‘, dessen ‚Kopf‘ die linke Seite fehlt.
Auf dem Bild kannst Du erkennen, wie es gemeint ist. Und als Bonus muss hierfür nicht einmal zwingend Links-Rechts-Sicherheit herrschen, die Vertrautheit mit den beiden Buchstaben ‚A‘ und ‚Z‘ genügt.
Ist der Mond zur Hälfte zu sehen, funktioniert es übrigens ebenso.

Gelyfact!

Funzt? Funzt nicht? Ab damit in die Kommentare!
* Verwendung des wunderschönen Mond-Fotos mit freundlicher Genehmigung von Alexander Grobe

Ich bin (Lebens)Künstlerin, zweifache Mama, im Herzen noch Kind, Assistentin für alles Mögliche sowie Beraterin in verschiedensten Lebenslagen, und das alles im zauberhaften Leipzig.
Das Leben fasziniert mich maßlos, bis ins kleinste Detail möchte ich es (er)leben, es kosten und auskosten, es intensiv ergründen. Immer interessiert mich brennend, wie die Dinge zusammenhängen, und welchen Einfluss ich selbst auf bestimmte Situationen habe.
Neuem gegenüber stets offen, begeistern mich oft selbst die unscheinbarsten Kleinigkeiten.
Und weil sich (mit)freuen – und manchmal –wundern – soo schön ist, schreibe ich Erlebtes und Gefundenes in diesem freundlichen Blog nieder.
Möge die geneigte Leserschaft ihr helles Vergnügen daran haben!