Coffee to go – im eigenenThermo-Becher

Seit Mitte Februar erregt die Kampagne #umfüllen mit einem Video Aufmerksamkeit, das auf witzige Weise auf den enormen Pappbecher-Verbrauch hinweist.
Inzwischen ist das Thema eifrig von verschiedensten Seiten aufgegriffen worden. Es gibt Foto-Aktionen, Fernseh- sowie Blog-Beiträge und einige Dispute in Kommentar-Bereichen, von freundlicher bis hitziger Natur. Da geht es beispielsweise um den zukünftigen Bierausschank beziehungsweise die Curry-Wurst-Ausgabe, die plötzlich in Gefahr zu schweben scheinen.
Ja, wir werden wohl kreative Lösungen brauchen, wenn sich was bewegen soll. Ganz bald – wenn nicht schon längst, ohne dass ich es wüsste – gibt es faltbares Geschirr, das in die Hosentasche passt und je nach Bedarf Becherlein oder Tellerchen sein kann.

Nachdem ich das Video gesehen hatte, sind mir zunächst scheinbar nur noch Pappbecher-Träger begegnet. Egal wo ich war, musste ich mir auf die Zunge beißen, um mich vom freundlichen Informieren der offenbar Unwissenden abzuhalten.
Dieser Effekt ließ wieder nach und ich vergaß auch das Video (fast) wieder. Seit ungefähr einer Woche sehe ich nun jedoch überall Benutzer verschiedenster Thermo-Becher-Modelle. Das rief mir das Thema in Erinnerung und Gedanken darüber wach, wie unterstützenswert solche Dinge eigentlich sind.

Dieser Beitrag also ist allen Menschen gewidmet, die einen Mehrweg-Becher für Ihren Unterwegs-Kaffee (oder -Tee oder -Kakao oder meinetwegen ihre Suppe) benutzen. Selbst eine einzige Nutzung hilft, Müll zu reduzieren.
Natürlich darfst Du Dich ebenso angesprochen fühlen, wenn Du (wenigstens ab und zu)

Thermo-Becher gibt es in verschiedensten Designs
Thermo-Becher aus Keramik
  • einen Stoffbeutel für Einkäufe mit Dir führst
  • Deinen Müll trennst
  • beim Obstkauf und in der Apotheke auf die Plastetüte verzichtest
  • Aussortiertes verkaufst oder spendest statt es wegzuwerfen
  • einen Baum pflanzt (oder pflanzen lässt)
  • das Licht ausschaltest, wenn Du den Raum verlässt
  • Geschenkpapier mehrfach verwendest

Auch wenn sie uns wie Kleinigkeiten vorkommen, macht jede einzelne dieser Handlungen einen wichtigen Unterschied.

Jedes Mal, wenn ich jemanden mit so einem Mehrmals-Becher sehe, gibt mir das neue Zuversicht. Und ich kann wieder (mehr) Sinn in all den kleinen Dingen sehen, die ich im Alltag vollziehe und/oder unterlasse.
So liegt es mir am Herzen, darüber zu schreiben – um einfach mal Danke zu sagen. (Einer muss ja).

Danke also, danke von Herzen! Danke, dass Du Dir die Mühe machst! Danke, dass Du daran glaubst, dass die Welt Rettung verdient!

(Du möchtest das auch, vergisst jedoch stets Deinen Becher zuhause? Probier’s doch mal mit einer Variante aus Nicht sicher, ob der Herd noch (oder schon) brennt? – vielleicht geht’s Dir wie mir und innerhalb von ein paar Tagen fühlt sich Deine Hand merkwürdig leer an, wenn Du ohne Becher losgehn willst.
Ich persönlich mische meine Heißgetränke eh auf ganz eigene Weise und je nach Laune zurecht und nehme schon deshalb lieber einen derart befüllten Becher mit.
Aber selbstverständlich lässt die diensthabende Person hinter dem Kaffee-Tresen Dein Getränk ebenso gern – wenn nicht sogar viel lieber – in Deinen mitgebrachten Becher laufen).

Ich bin (Lebens)Künstlerin, zweifache Mama, im Herzen noch Kind, Assistentin für alles Mögliche sowie Beraterin in verschiedensten Lebenslagen, und das alles im zauberhaften Leipzig.
Das Leben fasziniert mich maßlos, bis ins kleinste Detail möchte ich es (er)leben, es kosten und auskosten, es intensiv ergründen. Immer interessiert mich brennend, wie die Dinge zusammenhängen, und welchen Einfluss ich selbst auf bestimmte Situationen habe.
Neuem gegenüber stets offen, begeistern mich oft selbst die unscheinbarsten Kleinigkeiten.
Und weil sich (mit)freuen – und manchmal –wundern – soo schön ist, schreibe ich Erlebtes und Gefundenes in diesem freundlichen Blog nieder.
Möge die geneigte Leserschaft ihr helles Vergnügen daran haben!